ZSB Gauversammlung 2016

Sorgenfreier Blick in ein neues Vereinsjahr

Bei der Hauptversammlung des Zabergäu-Sängerbundes zeichnete der Verein ein positives Bild des zurückliegenden Jahres.

Auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen musikalischen Höhepunkten blickte die Vereinsführung des Zabergäu-Sängerbundes am Sonntagnachmittag in der Alten Kelter Haberschlacht zurück. Fast alle Chöre hatten eine Delegation zur Versammlung entsandt, so dass Präsident Werner Treuer mit der Beteiligung zufrieden sein konnte.

 

Der örtliche Liederkranz sorgte für den musikalischen Rahmen sowie für die Bewirtung.

In einem Jahres-Resümee gab er Einblicke in die Statistik: „Die Mitgliederzahlen haben sich wieder nach oben entwickelt, und wir sind 2015 fast auf dem Stand von 2012 mit rund 1.100 Mitgliedern angelangt.“ Als Grund für die zwischenzeitliche Flaute bei der Jugend nannte er die Auflösung etwa des Kinderchores Fantadu in Frauenzimmern oder Austritte im Jugendbereich. Mittlerweile jedoch habe man, etwa durch die Gründung neuer (Erwachsenen-)Chöre in Pfaffenhofen und Frauenzimmern, mehr neue Sänger hinzugewonnen. „Mia san mia im ZSB und wollen auch künftig gegen den rückläufigen Mitglieder-Trend im Schwäbischen Chorverband ein Zeichen setzen“, meinte er launig. Ausdrücklich ermunterte er die Versammelten, kreative Projekte, wie etwa Haydns Schöpfung als Tanztheater in 2015, anzugehen und neue Ideen umzusetzen.  Nelli Holzki, Vorständin für die Sängerjugend, erläuterte ihre Planungen, das noch recht junges Amt mit Inhalt zu füllen. „Wichtig ist es, die Übergänge von Kinder- zu Jugendchören besser zu vernetzen, um die Sänger bei der Stange zu halten.“ Auch die Integration von Flüchtlingen und musikalischen Angebote in den Unterkünften nannte sie als Wege, neue Sänger zu gewinnen. In Pfaffenhofen habe man damit bereits vorbildliche Erfahrungen gemacht, so Holzki. Eindringlich ermahnte Schriftführerin Angelika Hanusch die Chöre, die Verpflichtungen aller ZSB-Sängerinnen und Sänger in den Altenheimen und Krankenhäusern nicht zu vernachlässigen. In ihrer Funktion als Koordinatorin dieser Dienste verdeutlichte sie, dass sich von 42 singfähigen Gruppen im ZSB bislang nur 16 in die entsprechenden Listen für 2016 eingetragen hätten. „Welches Bild wollen wir denn eigentlich in der Öffentlichkeit darstellen“, fragte sie provokant in die Runde. Anders als viele andere Vereine hat der Zabergäu-Sängerbund keine Sorgen hinsichtlich einer vollzähligen Vorstandschaft. Fast alle Ämter konnten erneut besetzt und ausscheidende Vorstände durch andere Ehrenamtliche ersetzt werden. „Das freut uns sehr“, so der alte und neue Präsident Werner Treuer. Neben seiner Person als erster Vorsitzender, wurden außerdem einstimmig wiedergewählt: Schriftführerin Angelika Hanusch, Pressereferentin Kerstin Besemer, die stellvertretende Gauchormeisterin Ursula Bopp, Beisitzer Bruno Dußle, Gaujugendchorleiterin Nelli Holzki und Rainer Glos als Kassenprüfer. Aus ihrem Amt als Gaujugendvorständin ausgeschieden ist Ursula Stenzel. Ihre Aufgaben übernehmen kommissarisch Werner Treuer und Nelli Holzki. Für die beiden scheidenden Beisitzerinnen Fredericke Claus und Michaela Dotterer wurden Ursula Peter und Irene Böhringer neu gewählt. Für das Jahr 2016 wirbt der Sängerbund bereits heute um Teilnahme an chorübergreifenden Projekten, wie etwa dem ZSB-Sommerkonzert am 17. Juni in der Alten Kelter Cleebronn. „Mit Ausschnitten aus Carl Orffs Carmina Burana mit Solisten, Instrumentalbegleitung und verschiedenen Chorparts haben wir Großes vor. Die Proben beginnen schon am 6. Februar im Musiksaal des Brackenheimer Gymnasiums“, lud Chormeisterin Ursula Layher ein.    Ehrungen ZSB 

-Präsident Werner Treuer ehrte Wilhelm Frank vom Liederkranz Haberschlacht für 65jährige Treue zum Zabergäu-Sängerbund. 60 Jahre im Verein sind Hans Würz (LK Haberschlacht), Otto Kümmerle (GV Edelweiss Stetten) sowie Sieglinde Hollmann (LK Stockheim). Für 50 Jahre wurden geehrt: Adolf Pollety (Eintracht Zaberfeld), Waltraud Schilling (LK Haberschlacht) und Dieter Bauer (LK Ochsenburg). 40 Jahre im ZSB sind Helmut Schmitt (LK Cleebronn), Günther Stuber (LK Haberschlacht) und Ursula Zahner (LK Stockheim). Für 30jährige Mitgliedschaft erhielten Luise Üeberhoff (LK Weiler), Wolfgang Späth (GV Massenbach) und Margarete Blaschke (LK Frauenzimmern) eine Auszeichnung. (keb) Fotos: Kerstin Besemer 

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